Mirc FileSender von RSNA ist ein Programm zur Übertragung von DICOM-Daten entweder verschlüsselt über https oder mit dem dicom Protokoll. Das Programm ist in Java programmiert und daher ist eine installierte Java Runtime Version notwendige Voraussetzung. Heute ist auf den allermeisten Windows-Computern Java bereits installiert. Falls nicht, können Sie Java für Ihren Computer hier herunterladen. Aufgrund höherer Kompatibilität wird empfohlen, die 32-Bit Version zu benutzen!

Der FileSender kommuniziert mit einer bestimmten Server-Software, d.h. Sie können damit nur Empfänger erreichen, die einen offenen DICOM-Knoten oder einen CTP-Server betreiben. Im Rahmen des Dicom-Transfer-Netzwerks werden CTP-Server und FileSender von uns vorkonfiguriert und bei Ihnen installiert.

Die Kommunikation erfolgt synchron. Das bedeutet, Sie können nur an Empfänger senden, die auch gerade online sind. Der Empfänger muss wenigstens den Server eingeschaltet haben. Sicherheitshalber sprechen Sie sich vorher kurz ab.

Datenübertragung mit FileSender

Das Programm installieren Sie in einem beliebigen Verzeichnis. Zur Installation des von uns vorkonfigurierten Pakets entzippen Sie einfach das Verzeichnis aus der heruntergeladenen Datei an einen beliebigen Ort. Im Beispiel ist das O:\RZNord\Dicom Datenübertragung\FileSender\

Zum Starten des Programms doppelklicken Sie auf die Datei FileSender bzw. FileSender.jar (je nachdem, ob Dateierweiterungen bei Ihnen ausgeblendet sind oder nicht).

Nach dem Start des Programms sehen Sie auf der linken Seite die Verzeichnisse Ihres Computers. Genau genommen sind es nur die Verzeichnisse des Laufwerks, welches Sie oben in dem Listenfeld neben [Refresh] ausgewählt haben. Im Beispiel ist das D:\

Auf der rechten Seite stehen die Empfänger-Adressen, bzw. hier tragen Sie neue Adressen ein. Sobald Sie die leere Zeile gefüllt haben, erscheint eine weitere, Sie können also viele Empfänger verwalten.

Eine Empfänger-Adresse setzt sich zusammen aus dem Protokoll (dicom oder https), einem Server und einem Port. Bei dicom muss man noch eine Bezeichnung für Empfänger und Absender angeben. Bei https ist das rein informativ.

Die Adresse des Servers ist eine IP-Adresse (z.B. 17.178.96.102) oder ein Name, der über einen Domain-Name-Service aufgelöst wird. Im Beispiel werden die Namen von Vitalwerks Internet Solutions (no-ip) verwaltet und den sich ändernden dynamischen IP-Adressen zugeordnet. Ein Verzeichnis der Teilnehmer des Dicom-Transfer-Netzwerks finden Sie hier.

Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie im ersten Schritt ein Laufwerk aus.
  2. Suchen Sie dann im Baum das Verzeichnis aus, in dem Sie Ihre DICOM Dateien abgelegt haben.
  3. Markieren Sie dann entweder eine einzelne Datei oder das Verzeichnis.
  4. Klicken Sie auf den Punkt vor dem gewünschten Empfänger.
  5. Drücken Sie auf [Send].

Je nach Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung (und der des Empfängers), dauert die Übertragung nun eine Weile (pro Bild können das 5 Minuten sein!). Im Fenster mit den Empfängern wird die Übertragung bestätigt. Wenn dort Fehler in Rot angezeigt werden, müssen Sie den Vorgang wiederholen. Bitte bedenken Sie, der Empfänger muss über Ihr Tun informiert sein (s.o.). Wenn der Empfänger seinen Server nicht eingeschaltet hat, können Sie nichts übertragen.

Wenn Ihre DICOM-Dateien die Erweiterung *.dcm haben, ist alles gut. Ansonsten müssen Sie mit dem Button [.dcm] am unteren Rand eine andere Dateiendung angeben oder einfach *.

Wenn Sie alle Dateien in allen untergeordneten Verzeichnissen übertragen möchten, setzen Sie bitte den Haken vor „include subdirectories“.

Links:
RSNA Radiological Society of North America
Mirc Medical Imaging Resource Community
Vitalwerks Internet Solutions
 no-ip.com
Java Oracle Java Download
FileSender vorkonfiguriertes Paket